10.4.1 Die ukrainische Perspektive

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https://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_Streitkr%C3%A4fte#/media/Datei:Ensign_of_the_Ukrainian_Armed_Forces.svg

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Emblem der ukrainischen StreitkrÀfte

10.4.1 Die ukrainische Perspektive

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Die Inhalte dieses Kapitels kurz zusammengefasst und in Zusammenhang gesetzt.
Welche Details oder Fakten wurden hier nicht erwĂ€hnt, sind aber fĂŒr dich besonders spannend oder neu?
In diesem Kapitel erhÀltst du umfassende Informationen. Los geht's!

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Die Ukraine ist ein unabhĂ€ngiger Staat – Orientierung nach Westen ist legitim und entspricht ihrer Geschichte – legitimer Verteidigungskrieg

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Aus ukrainischer Perspektive ist der russische Angriff vom 24. Februar 2022 und der seitdem andauernde Krieg gegen die Ukraine keine Reaktion auf westliche Bedrohungen, sondern ein imperialer Eroberungskrieg mit dem Ziel, die Ukraine als souverÀnen Staat zu zerstören.

Bestreitung der ukrainischen Staatlichkeit

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Urheber: Kremlin.ru

https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Wladimirowitsch_Putin#/media/Datei:Vladimir_Putin_(2022-09-21).png

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Der russische PrĂ€sident Putin verkĂŒndet wegen des Krieges in der Ukraine die Teilmobilmachung in Russland (2022)

Der russische PrĂ€sident Wladimir Putin selbst hat dazu die ErklĂ€rung geliefert. 2021 bestritt er die Existenz einer eigenstĂ€ndigen ukrainischen Nation und bezeichnete Ukrainer und Russen als "ein Volk". Kurz vor dem Einmarsch erklĂ€rte er, die Ukraine sei ein kĂŒnstliches Gebilde, das von Lenin geschaffen worden sei. Damit lĂ€sst sich das eigentliche Kriegsziel gut erkennen: die Auslöschung der ukrainischen IdentitĂ€t und die RĂŒckfĂŒhrung des Landes unter russische Kontrolle.

Bestrafung fĂŒr den demokratischen Weg

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Die Ukraine sieht den Krieg als russische Strafe dafĂŒr, dass sie sich mit der Maidan-Revolution 2014 gegen die russische Einflussnahme entschied und einen demokratischen, europaorientierten Kurs einschlug. Der Maidan war aus dieser Sicht kein Putsch, sondern ein Volksaufstand gegen einen korrupten PrĂ€sidenten, der die WĂŒnsche der Bevölkerung verraten hatte. Dass Russland unmittelbar danach die Krim annektierte und den Krieg im Donbass entfachte, belegt aus ukrainischer Sicht, dass Moskau eine freie, demokratische Ukraine nicht tolerieren will.

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Der ukrainische PrĂ€sident Selenskyj ĂŒber die europĂ€ischen Reaktionen auf Putins Handeln.

Die NATO als Vorwand

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Urheber: President.gov.ua

https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Ukraine_%E2%80%93_NATO_Commission_chaired_by_Petro_Poroshenko_(2017-07-10)?uselang=de#/media/File:Ukraine_%E2%80%93_NATO_Commission_chaired_by_Petro_Poroshenko_(2017-07-10)_25.jpg

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Der damalige ukrainische PrÀsident Petro Poroschenko sitzt einer gemeinsamen Ukraine-NATO-Kommission vor (2017)

Das Argument der NATO-Bedrohung weist die Ukraine zurĂŒck: Ein NATO-Beitritt stand vor dem russischen Einmarsch im Jahr 2022 weder unmittelbar bevor noch war er realistisch. Mehrere Mitgliedsstaaten hatten sich dagegen ausgesprochen. Zudem hatte die Ukraine ihre Atomwaffen abgegeben. Im Budapester Memorandum hatte Russland 1994 dafĂŒr ihre territoriale Unversehrtheit garantiert. Der Angriff ist daher nicht nur ein Bruch des Völkerrechts, sondern auch ein Vertragsbruch, der zeigt, wie wenig russische Sicherheitsgarantien wert sind.

Koloniale KontinuitÀt

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Das Bild wurde mit KI erstellt. Die KI bekam einen Prompt zur Erstellung mit dem Auftrag, ein Bild zu entwerfen, das den (neu-)imperialen Charakter der russischen Politik zeigt.

Viele Ukrainer sehen den Krieg als Fortsetzung einer jahrhundertelangen russischen UnterdrĂŒckung: von der Zerstörung der ukrainischen Sprache und Kultur im Zarenreich ĂŒber die von Stalin verursachte Hungersnot (Holodomor) bis zur sowjetischen Russifizierungspolitik. Der aktuelle Krieg reiht sich aus dieser Perspektive in eine lange Geschichte russischer Versuche ein, die Ukraine zu kontrollieren, zu assimilieren oder zu vernichten.

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Methode

Bildanalyse

Thema: Imperiales SelbstverstÀndnis Russlands

1. Beschreiben
(Was ist zu sehen?)

  • Beschreibe die zentralen Bildelemente (Figuren, Symbole, Farben, Architektur).
  • Beschreibe den Bildaufbau (Vorder-, Mittel-, Hintergrund).
  • Beschreibe die Wirkung der Farbgestaltung und Perspektive.

2. Analysieren
(Wie wirkt das Bild – und warum?)

  • Analysiere die Bedeutung der dargestellten Symbole (z. B. Adler, Krone, Architektur).
  • Untersuche, wie Macht und GrĂ¶ĂŸe visuell dargestellt werden.
  • ErklĂ€re, welche Vorstellungen von Staat, Geschichte und Herrschaft vermittelt werden.

3. Einordnen
(In welchen historischen Zusammenhang passt das Bild?)

  • Ordne die Bildaussage in den Kontext russischer Geschichte ein (z. B. Zarenreich, imperiale Traditionen, nationale Selbstbilder).
  • ErklĂ€re, warum historische Symbole auch in der Gegenwart genutzt werden.

4. Beurteilen
(Wie ist das Bild zu bewerten?)

  • Beurteile, welche Wirkung das Bild auf Betrachter*innen haben kann.
  • Nimm kritisch Stellung zur Aussagekraft des Bildes als historische Quelle.
  • BegrĂŒnde, welche Aspekte betont oder ausgeblendet werden.
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Aufgabe

Bildanalyse

  1. Untersuche das Bild und arbeite heraus, wieso es den (neo-)imperialen Charalter Russland zum Ausdruck bringt. 
  2. Finde weitere (medial verbreitete) Beispiele, an denen der Großmachtansprich Russlands deutlich wird.
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FĂŒr die Ukraine gibt es keinen Auslöser oder Kriegsanlass

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Aus ukrainischer Perspektive gab es keinen legitimen Anlass fĂŒr den russischen Angriff. Die Ukraine hatte Russland weder angegriffen noch bedroht. Es gab keine unmittelbare Krise, die eine militĂ€rische Reaktion erfordert hĂ€tte.

Die von Russland genannten GrĂŒnde – Genozid im Donbass, Nazi-Regime in Kiew, drohender NATO-Beitritt – weist die Ukraine als konstruierte VorwĂ€nde zurĂŒck. Der Krieg im Donbass war seit 2015 weitgehend eingefroren, ein NATO-Beitritt stand nicht unmittelbar bevor, und die demokratisch gewĂ€hlte Regierung unter dem jĂŒdischen PrĂ€sidenten Selenskyj als "Nazis" zu bezeichnen, sind absurd.

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"Alle liefen auf einmal los!" Heillose Flucht aus der Ukraine in den ersten Stunden nach Kriegsbeginn. Das Bild zeigt eine Ausfallstraße in Kiew.
Hinweis: Dieses Bild wurde von KI auf der Grundlage der Schilderungen von Zeitzeugen erstellt.

Aus Kiewer Sicht war der 24. Februar 2022 daher kein Beginn eines neuen Konflikts, sondern die Eskalation eines bereits 2014 von Russland begonnenen Krieges – mit der Annexion der Krim und der Destabilisierung des Donbass. Der Angriff erfolgte nicht als Reaktion auf ukrainisches Handeln, sondern weil Russland ein gĂŒnstiges Zeitfenster sah, um die Ukraine dauerhaft unter seine Kontrolle zu bringen, bevor sie wirtschaftlich und militĂ€risch zu stark an den Westen angebunden wĂ€re.

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Der militÀrische Verlauf aus ukrainischer Perspektive

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Phase 1 Phase 2 Phase 3 Phase 4

Phase 1: Gescheiterter Blitzkrieg (Februar–MĂ€rz 2022)

Am 24. Februar 2022 griff Russland die Ukraine von mehreren Seiten an – aus Belarus Richtung Kiew, aus dem Osten und aus dem SĂŒden. Der Plan zielte offenbar auf eine schnelle Einnahme der Hauptstadt und den Sturz der Regierung. Doch der ukrainische Widerstand war stĂ€rker als erwartet. Ende MĂ€rz zog Russland seine Truppen aus dem Raum Kiew zurĂŒck.

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Befreiung Kiews, MĂ€rz 2022

Phase 2: Kampf um den Osten und SĂŒden (FrĂŒhjahr–Herbst 2022)

Russland konzentrierte sich nun auf den Donbass und die SĂŒdukraine. Im Mai fiel Mariupol nach wochenlanger Belagerung. Im Sommer eroberten russische Truppen Sjewjerodonezk und Lyssytschansk. Im Herbst 2022 startete die Ukraine erfolgreiche Gegenoffensiven: Sie befreite große Teile der Region Charkiw und im November die Stadt Cherson.

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Der Kampf um die sĂŒdukrainische Stadt Mariupol ist in die Geschichte eingegangen. Der Film zeigt den erbitterten Kampf nach Tagen geordnet.
Die russische Armee ist im Dilemma: Alle KrĂ€fte in den Donbass oder ukrainische Gegenangriffe in Cherson abwehren? Ein Mehrfrontenkrieg sei immer schwierig, erklĂ€rt Ex-General BĂŒhler. Auch fĂŒr die ukrainische Armee.
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https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:2b07b8435822b003/

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Phase 3: Stellungskrieg und Abnutzung (2023–2024)

Die ukrainische Sommeroffensive 2023 brachte nur geringe GelĂ€ndegewinne. Der Krieg entwickelte sich zu einem Abnutzungskrieg mit weitgehend statischen Frontlinien. Beide Seiten setzten massiv auf Drohnen, Artillerie und Befestigungsanlagen. Russland eroberte im FrĂŒhjahr 2024 die zerstörte Stadt Awdijiwka.

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BrutalitÀt des Krieges: "Fleischwolf Bachmut"
Awdijiwka ist nach langen und verlustreichen KĂ€mpfen in russischer Hand. Ex-Nato-General BĂŒhler sagt, die Ukraine sei in einer kritischen Lage und auf absehbare Zeit in der Defensive. Das Land brauche mehr Hilfe.
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https://www.ardaudiothek.de/sendung/was-tun-herr-general-der-podcast-zum-ukraine-krieg/urn:ard:show:79c63b8ea9460080/

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Phase 4: Russische Offensive und ukrainischer Kursk-Vorstoß (2024–2025)

Im August 2024 ĂŒberraschte die Ukraine mit einem Vorstoß in die russische Region Kursk – die erste ukrainische Offensive auf russischem Territorium. Bis Sommer 2025 wurden die ukrainischen Truppen jedoch weitgehend aus dem Gebiet zurĂŒckgedrĂ€ngt. Russland setzte seine Offensive im Osten fort: Das KĂ€mpfen konzentrierte sich 2025 auf die zerstörten StĂ€dte in den östlichen Regionen Donezk und Charkiw.

Phase 1 Phase 2 Phase 3 Phase 4

Aktuelle Lage (Ende 2025)

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Russische Truppen besetzen derzeit etwa 116.000 Quadratkilometer ukrainischen Territoriums – das entspricht 19,2 Prozent des Landes. Russische GelĂ€ndegewinne werden voraussichtlich auf ein langsames Tempo begrenzt bleiben, und ein plötzlicher russischer Durchbruch auf operativer Ebene ist unwahrscheinlich. Gleichzeitig laufen unter US-Vermittlung diplomatische GesprĂ€che ĂŒber einen möglichen Waffenstillstand.

Viele Medien bitte aktualisierte Übersichten zum Kriegsverlauf auf Karten an. Eine solche Übersicht findet man zum Beispiel hier und hier.

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Urheber: Immanuelle, Cdjp1, Bacon Noodles, & Physeters

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2022_Russian_Invasion_of_Ukraine_animated.gif

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Der Verlauf des Krieges im Jahres 2022 auf einer Karte.

Die Deutschen in der Ukraine und der Krieg

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Angehörige der deutschen Minderheit leben ĂŒberwiegend in der Ost- und SĂŒdukraine: Donezk, Dnipro, Transkarpatien, Odessa und auf der Krim. Das bedeutet: Die deutsche Minderheit siedelt historisch genau in den Gebieten, die am stĂ€rksten vom Krieg betroffen sind oder bereits 2014 unter russische Kontrolle gerieten.

In mehr als 68 ukrainischen StĂ€dten und Dörfern befinden sich deutsche Kulturzentren, sogenannte Begegnungszentren, wo die deutsche Sprache und Geschichte unterrichtet werden. In diesen Zentren finden auch Zirkel fĂŒr dekorative Kunst, Theater, TĂ€nze und Gesang statt. Hinzu kommen religiöse Einrichtungen, z. B. die Deutsche Evangelisch-lutherische Kirche der Ukraine. 

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"Der lĂ€ngste Tag" – Dieser Film zeigt, wie die Deutschen in der Ukraine den russischen Überfall erlebten und wie sie mit dem Krieg umgehen.
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Darstellung

Deutsche Minderheit in der Ukraine

Vor dem Krieg lebten etwa 33.000 Angehörige der deutschen Minderheit in der Ukraine. Der Vorsitzende des Rates der Deutschen in der Ukraine schĂ€tzt, dass ungefĂ€hr 10 bis 20 Prozent dieser Minderheit inzwischen das Land verlassen haben. DeutschstĂ€mmige Ukrainer haben die Möglichkeit, in Deutschland erleichtert einen Antrag als SpĂ€taussiedler zu stellen – sie können direkt zur Erstaufnahmestelle Friedland fahren und dort das Verfahren abwarten.

Marcus Ventzke

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Der Podcast "Steppenkinder" ĂŒber den Krieg in der Ukraine wird von Russlanddeutschen gehostet.
Hier geht's zum Podcast.

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Aufgabe

Aufgaben im Krieg

Julia Taips, die Leiterin der Organisation "Deutsche Jugend in Transkarpatien" sagt ĂŒber ihre Haltung zum Krieg gegen die Ukraine im Film "Der lĂ€ngste Tag":  "Jeder ist an seiner eigenen Front eingesetzt und jeder hat seine Munition." (18.20 - 18.27 min)

  1. Überlege deine eigene Position zum Krieg in der Ukraine.
  2. Versetze dich an die Stelle von Frau Taips und finde GrĂŒnde fĂŒr ihre Position.
  3. Bewerte die Aussage von Frau Taips.
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Darstellung

Völkerrechtliche Einordnung des Ukrainekriegs

Der russische Einmarsch verstĂ¶ĂŸt gegen das in der UN-Charta verankerte Gewaltverbot. Die UN-Generalversammlung verurteilte den Angriff mit großer Mehrheit als Verletzung der territorialen IntegritĂ€t der Ukraine. Der Angriff selbst, der gegen die Charta der Vereinten Nationen verstĂ¶ĂŸt, erfĂŒllt nach internationalem Recht den Tatbestand des Verbrechens der Aggression.

Marcus Ventzke, Digitale Lernwelten GmbH

Zusammenfassung: Die ukrainische Perspektive

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