Selma Merbaum-Eisinger

Selma Merbaum-Eisinger

Selma Merbaum-Eisinger (1924–1942) war eine junge Dichterin aus Czernowitz – eine Cousine von Paul Celan. Mit nur 17 Jahren schrieb sie einen Gedichtband mit 57 Gedichten, den sie ihrem Freund widmete. Kurz darauf wurde sie deportiert und starb mit 18 Jahren in einem Zwangsarbeitslager in der Ukraine an Typhus. Ihre Gedichte wurden erst Jahrzehnte später entdeckt und veröffentlicht. Sie zeugen von einer außergewöhnlichen Begabung, die der Holocaust zerstörte.