Nikita Chruschtschow (1894–1971) war von 1953 bis 1964 sowjetischer Staatschef. Er beendete den stalinistischen Terror und rechnete 1956 öffentlich mit Stalins Verbrechen ab. Außenpolitisch prägte er die Kuba-Krise 1962. Im selben Jahr übertrug er die Krim an die Ukrainische Sowjetrepublik – damals eine Verwaltungsformalität, die erst nach 1991 Bedeutung bekam. 1964 wurde er gestürzt.