Korenisazija (russisch für "Verwurzelung") war eine sowjetische Politik der 1920er und frühen 1930er Jahre. Die Idee: Nichtrussische Völker sollten ihre eigene Sprache und Kultur pflegen dürfen. Lokale Kader wurden gefördert, Schulen und Verwaltungen arbeiteten in den Landessprachen. Ukrainisch, Georgisch, Usbekisch und andere Sprachen erlebten eine Blüte. Ab Mitte der 1930er Jahre beendete Stalin diese Politik. Es folgte eine verstärkte Russifizierung.