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3.1 Ziele der NS-Politik

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Urheber: Zintosch7

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:South_Tyrolean_Option_Agreement_Nazi_propaganda_Heim_ins_Reich_poster_1939-40.jpg

Cc4BYSA

Gr√∂√üenwahn und Selbst√ľbersch√§tzung: Eine Hakenkreuz-Sonne soll¬†die Deutschen¬†in eine unbegrenzte Herrschaft √ľber die Welt f√ľhren.

3.1 Ziele der NS-Politik

1

Die Nationalsozialisten kamen 1933 an die Macht, 1939 begannen sie den Zweiten Weltkrieg. In den sechs Jahren dazwischen blieb es scheinbar friedlich in Europa. Hitlers Innen- und Au√üenpolitik bediente sich zun√§chst noch nicht-milit√§rischer Mittel (auch wenn sie sich h√§ufig der Androhung von Gewalt bediente), um ihre Ziele zu erreichen. Viele Menschen damals (vor allem au√üerhalb Deutschlands) hofften, es w√ľrde dabei bleiben. H√§tten sie es besser wissen k√∂nnen? H√§tte man damals schon erkennen k√∂nnen und m√ľssen, dass Hitlers Politik, seine Weltsicht und seine Ziele zwangsl√§ufig zu Krieg f√ľhren w√ľrden?

1. Deutschland und die "Schmach von Versailles"

2

Der Friedensvertrag von Versailles beendete den ersten Weltkrieg f√ľr Deutschland.¬†¬†Zahlreiche Probleme, welche die Pariser Vorortvertr√§ge und¬†die Entstehung der neuen Nationalstaaten in Osteuropa mit sich brachten, konnten jedoch nicht gel√∂st werden. In Deutschland war die Erbitterung √ľber einige Friedensbedingungen besonders gro√ü. Vor allem die¬†Gebietsabtretungen an Polen stie√üen in der deutschen √Ėffentlichkeit auf Unverst√§ndnis. Die Unzufriedenheit der Deutschen mit dem Friedensvertrag nutzten die Politiker der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) aus, um die Republik anzugreifen und die (gewaltsame) Revision der Nachkriegsordnung zu fordern.

3

Quelle

Adolf Hitler in seinem Buch "Mein Kampf"

Adolf Hitler in Rednerpose
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Urheber: Bundesarchiv, Bild 102-13774 / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_102-13774,_Adolf_Hitler.jpg?uselang=de

Cc3BYSA

Adolf Hitler (1889-1945)

Da√ü unsere Bewegung [die NSDAP] breitesten Massen die Kenntnis des Friedensvertrags vermittelte, war eine Voraussetzung zu dem Erfolg der Bewegung in der Zukunft. Damals [1920], als sie in diesem Frieden alle noch einen Erfolg der Demokratie sahen, mu√üte man dagegen Front machen und sich in den Gehirnen der Menschen f√ľr immer als Feind dieses Vertrages eingraben, auf da√ü sp√§ter wenn einst die herbe Wirklichkeit dieses tr√ľgerische Flitterwerk ungeschminkt in seinem nackten Hasse enth√ľllen w√ľrde, die Erinnerung an unsere damalige Einstellung uns ihr Vertrauen erw√ľrbe.

Hitler, Adolf, Mein Kampf Bd. II, M√ľnchen 1926, S.¬†105,¬†hier zitiert nach, Hartmann, Christian/Vordermayer, Thomas u.a. (Hg.),¬†Hitler, Mein Kampf: Eine kritische Edition, herausgegeben im Auftrag des Instituts f√ľr Zeitgeschichte M√ľnchen-Berlin, M√ľnchen 2016, S. 1177.

4

Quelle

Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann √ľber den Versailler Friedensvertrag

Philipp Scheidemann
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Urheber: Bundesarchiv, Bild 146-1979-122-29A / CC-BY-SA 3.0

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1979-122-29A,_Philipp_Scheidemann.jpg

Cc3BYSA

Philipp Scheidemann (1865-1939)

Welche Hand m√ľ√üte nicht verdorren, die sich und uns in diese Fesseln legt?

5

Quelle

Der Sozialdemokrat Gustav Bauer √ľber den Versailler Friedensvertrag

Gustav Bauer
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Urheber: Bundesarchiv, Bild 183-J0113-0500-001 / CC-BY-SA 3.0

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-J0113-0500-001,_Gustav_Bauer.jpg

Cc3BYSA

Gustav Bauer (1870-1944)

Unterschreiben wir, das ist der Vorschlag, den ich ihnen im Namen des gesamten Kabinetts machen mu√ü. [...] Die Gr√ľnde die uns zu diesem Vorschlag zwingen, sind die selben wie gestern, nur trennen uns jetzt eine Frist von knappen vier Stunden vor der Wiederaufnahme der Feindseligkeiten. Einen neuen Krieg k√∂nnen wir nicht verantworten, selbst wenn wir Waffen h√§tten.

6

Aufgabe

Der Versailler Vertrag

  1. Vergleiche die drei Quellen oben miteinander und gehe besonders auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei folgenden Punkten ein:
    1. Wie wird der Vertrag beurteilt?
    2. Wie soll man mit dem Vertrag umgehen?
  2. Untersuche die erste Quelle noch einmal genau und erl√§utere den¬†Nutzen, den Hitler aus dem Versailler Vertrag f√ľr seine Politik ziehen will.

2. Die Revision der Nachkriegsordnung

7

1933 kamen die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht. Sofort begannen Sie mit der Revision des Vertrags. Erklärtes Ziel war die Wiedererlangung der nach dem Krieg verloren gegangenen Territorien. Mit der Wiedereingliederung des Saargebiets gelang es den Nationalsozialisten 1935 erstmals, ein Territorium "Heim ins Reich" zu holen. Weitere Gebiete sollten folgen. Diese Politik der "Revision von Versailles" stieß bei den meisten Deutschen auf große Zustimmung. Eine Erfolgsgeschichte?!

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Auf einer Briefmarke ist vermerkt: Die Saar kommt Heim!
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Urheber: Scan von NobbiP

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DR_1935_565_Saarabstimmung.jpg

PD

Briefmarke von 1935 zur Erinnerung an die Wiedereingliederung des Saargebiets in das Deutsche Reich.

√Ėsterreich 1938, Gro√üeltern und Enkel begr√ľ√üen mit Propagandaschildern und Hitlerfoto den Einmarsch der deutschen Wehrmacht
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Urheber: Bundesarchiv, Bild 146-1969-055-50 / CC-BY-SA 3.0

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1969-055-50,_%C3%96sterreich,_Familie.jpg?uselang=de

Cc3BYSA

Eine √∂sterreichische Familie feiert den "Anschluss" √Ėsterreichs an das Deutsche Reich im M√§rz 1938.

Anschluss Sudetendeutscher Gebiete 1938
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Urheber: Bundesarchiv, Bild 183-H13158 / CC-BY-SA 3.0

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-H13158,_Anschluss_sudetendeutscher_Gebiete.jpg

Cc3BYSA

Soldaten der Wehrmacht beim "Anschluss" Sudetendeutscher Gebiete im heutigen Tschechien im Oktober 1938.

9

1936 lie√ü Hitler das entmilitarisierte Rheinland besetzten.¬†Hierbei handelte es sich, im Gegensatz zu der Abstimmung im Saargebiet, um einen klaren Bruch des Versailler Vertrags. Da die Siegerm√§chte des Ersten Weltkriegs jedoch nicht einschritten, konnte Hitler sich als Sieger f√ľhlen.

Die staatliche Unabh√§ngigkeit √Ėsterreichs vom Deutschen Reich war durch den Versailler Vertrag festgeschrieben. Deutschnationale Parteien und Verb√§nde wollten sich damit jedoch nicht abfinden. Im M√§rz 1938 drohte Hitler √Ėsterreich mit dem Einmarsch der Wehrmacht und erzwang so den Anschluss. Ebenfalls mit Androhung von Gewalt erfolgte im September desselben Jahres im Rahmen des M√ľnchener Abkommens¬†der Anschluss des Sudetenlandes. Von Litauen wurde - wieder begleitet von milit√§rischen Drohungen - die Abtretung des Memellandes im M√§rz 1939 erzwungen. Alle diese Gebietsgewinne wurden von der nationalsozialistischen Propaganda als gro√üartige Erfolge einer neuen, forschen Au√üenpolitik gefeiert.¬†

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Ergebnisse des Versailler Vertrags
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Urheber: Matthias K√ľch

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Versailler_Vertrag.png?uselang=de

Cc3BYSA

Deutschland 1919 nach den Bedingungen des Versailler Vertrags

Die Grenzen des Deutschen Reiches (Altreich) am 31. 12. 1937 und Ausdehnungen 1938/1939
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Urheber: FJ-de

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutschesreich1939.png?uselang=de

PD

Deutschland im Mai 1939, am Vorabend des Zweiten Weltkriegs

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Aufgabe

Propaganda

  1. Betrachte die Propagandafotos in der Galerie (Element 8) und schildere den Eindruck den diese Bilder auf dich machen.
  2. Erläutere die Mittel, mit denen auf den Fotos nationalsozialistische Außenpolitik dargestellt wird.
  3. Erkl√§re mit Hilfe der Karten in Galerie (Element 10), warum die¬†Au√üenpolitik der Nationalsozialisten von vielen¬†Deutschen unterst√ľtzt wurde.¬†

3. Weltmachtfantasien

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Die Pl√§ne und Fantasien der Nationalsozialisten¬†gingen jedoch weit √ľber das Saargebiet, √Ėsterreich und die Tschechoslowakei¬†hinaus. Die Welt bestand f√ľr sie nicht aus einer Vielzahl gleichberechtigter Staaten, sondern war ein Kampfplatz, auf dem nur einer Sieger und Weltherrscher sein konnte. Die 'Anschl√ľsse' 1938/39¬†¬†waren f√ľr die Nationalsozialisten daher h√∂chstens ein Etappenziel. Seit Beginn ihrer Macht√ľbernahme bereiteten sie eine Neuordnung Europas und der Welt vor.¬†

Weltsicht

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Quelle

Hitler √ľber den Frieden

Hinweis: Der Text ist ein Ausschnitt aus einer Rede, die Hitler im Mai 1933 als Regierungserklärung im deutschen Reichstag hielt.

Vertr√§ge, die zur Befriedung des Lebens¬†der V√∂lker untereinander abgeschlossen werden, haben nur dann einen inneren Sinn, wenn sie von einer wirklichen und aufrichtigen Gleichberechtigung aller ausgehen. [...] Da√ü aber die heute vorliegenden Probleme eine vern√ľnftige und¬†endg√ľltige L√∂sung erfahren, liegt im Interesse aller. [...] Indem wir in grenzenloser Liebe und Treue an unserem Volkstum h√§ngen, respektieren wir die nationalen Rechte auch der anderen V√∂lker aus dieser selben Gesinnung heraus und m√∂chten aus tiefinnerstem Herzen mit ihnen in Frieden und Freundschaft¬†leben.

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Quelle

Hitler √ľber den Krieg

Hinweis: Der Text ist ein Ausschnitt aus einer Rede, die Hitler im August 1939 vor Wehrmachtsgenerälen hielt, um sie auf den bevorstehenden Angriff auf Polen vorzubereiten.

Wir m√ľssen unser Herz verschlie√üen und hart machen. Wer √ľber diese Weltordnung nachgedacht hat, ist sich klar, da√ü ihr Sinn im k√§mpferischen Durchsetzen des Besten liegt. Das deutsche Volk aber geh√∂rt zu den besten V√∂lkern der Erde. Uns hat die Vorsehung zu F√ľhrern dieses Volkes gemacht, wir haben damit die Aufgabe, dem deutschen Volke, das mit 140 Menschen auf den Quadratkilometer zusammengedr√§ngt ist, den n√∂tigen Lebensraum zu geben. Gr√∂√üte H√§rte kann bei Durchf√ľhrung einer solchen Aufgabe gr√∂√üte Milde sein.

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Aufgabe

Zwei Reden

  1. Vergleiche die beiden Redeausschnitte in den Quellenkästen oben.
  2. Erkläre die inhaltlichen Unterschiede zwischen den Reden, gehe dabei sowohl auf den Zeitpunkt der Rede als auch auf das Publikum ein.

Finanzen

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Darstellung

Das bisschen Haushalt

Hjalmar Schacht
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Urheber: Bundesarchiv, Bild 102-12733 / CC-BY-SA 3.0

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_102-12733,_Hjalmar_Schacht.jpg

Cc3BYSA

Hjalmar Schacht, Reichsbankpräsident 1923-1930 und 1933-1939

Jedes Jahr wird in Deutschland ein Haushaltsgesetz verabschiedet und ver√∂ffentlicht. In diesem Gesetz sind alle Einnahmen und Ausgaben des Staates verzeichnet. Die Nazis ver√∂ffentlichten ab 1935 ihre Haushaltsgesetze nicht mehr. Auf diese Weise verschleierten sie die katastrophale Finanzsituation des Deutschen Reiches. Dar√ľber hinaus f√ľhrte Hjalmar Schacht, der Pr√§sident der Reichsbank, die "Mefo-Wechsel" als faktisch zweite W√§hrung neben der Reichsmark ein. Der Staat verschuldete sich damit massiv und gef√§hrdete die Stabilit√§t der Reichsmark.

Mefo-Wechsel:¬†Schuldscheine, die der deutsche Staat als Zahlungsmittel f√ľr Investitionen ausstellte (benannt nach¬†der¬†Metallurgischen Forschungsgesellschaft m. b. H.). Das Deutsche Reich stellte ab 1933 unz√§hlige solcher Wechsel aus, die wiederum wie eine W√§hrung gehandelt werden konnten. Grundlage war, dass der Staat versprach, die Wechsel nach f√ľnf Jahren in Reichsmark zur√ľckzuzahlen. Dies w√§re aber bei der Menge an ausgestellten Wechseln unm√∂glich gewesen.¬†

Aber wof√ľr gaben die Nationalsozialisten das viele Geld aus?

Matthes Korthase, Digitale Lernwelten GmbH

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Reichswehr 1934
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Urheber: Bundesarchiv, Bild 102-16107 / Georg Pahl / CC-BY-SA 3.0

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_102-16107,_Vereidigung_von_Reichswehr-Soldaten_auf_Hitler.jpg?uselang=de

Cc3BYSA

Soldaten der Reichswehr werden auf Adolf Hitler vereidigt.

Der Versailler Vertrag reduzierte die Truppenst√§rke der Reichswehr auf 115.000 Mann und verbot bestimmte Waffen wie Panzer und Bomber. Nach der Macht√ľbernahme wurde sofort mit einer massiven Aufr√ľstung begonnen. 1932 betrugen die R√ľstungsausgaben des Deutschen Reiches 1,5% des Bruttosozialprodukts(BSP). 1938 waren es bereits 18,1% des BSP.¬†1935 wurde die Wehrpflicht wiedereingef√ľhrt und die Reichswehr in Wehrmacht umbenannt. 1939 dienten in ihr 4.556.000 Mann.

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Darstellung

Die Welthauptstadt

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Urheber: Tsnreewu

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gr%C3%B6%C3%9Fenvergleich_Gro%C3%9Fe_Halle_-_Berliner_Schlo%C3%9F_(Nordseite).jpg?uselang=de

Cc4BYSA

Die "Ruhmeshalle" oder "Große Halle"

Ein weiteres Gro√üprojekt der Nationalsozialisten stellte der Umbau Berlins dar. Unter dem neuen Namen "Germania" sollte sie Macht und Bedeutung ihrer Erbauer f√ľr alle Zeiten demonstrieren. Daf√ľr sollten im Stadtzentrum einige Repr√§sentativbauten wie zum Beispiel ein "F√ľhrerpalast" und eine "Ruhmeshalle" f√ľr 180.000 Menschen errichtet werden. Die Halle sollte der gr√∂√üte Kuppelbau der Welt werden und 320 Meter hoch sein. Die Atemluft der Besucher h√§tte wom√∂glich zur Bildung von Wolken an der Kuppeldecke gef√ľhrt. Auf der Kuppel sollte ein riesiger Reichsadler stehen, der die Weltkugel in seinen F√§ngen halten sollte.

Matthes Korthase, Digitale Lernwelten GmbH

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Anfang des Jahres 1939 versuchte der Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht im Angesicht der katastrophalen Finanzlage Hitler zu einer Senkung der Ausgaben zu bewegen. Er wurde daraufhin entlassen, haushaltspolitische Vorbehalte passten nicht zu nationalsozialistischen Weltmachtfantasien. 

Es ging den Nationalsozialisten um eine Neuordnung der Welt. An der Spitze sollte ein "Großdeutsches Reich" stehen, das ohne jede Konkurrenz Kontinentaleuropa beherrschen sollte. Ein Reich dessen äußere Grenzen zu den gigantischen Bauwerken seiner Hauptstadt passen sollten. Der Erreichung diesen Ziels ordneten die Nationalsozialisten alles andere unter.

"Neue Elite"

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NAPOLA - ELITE F√ľR DEN F√ľHRER Trailer German Deutsch (2018) HD
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https://www.youtube.com/watch?v=3f9utS6iCPc

Trailer zum Film "Napola - Elite f√ľr den F√ľhrer" (2004)
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Der Abk√ľrzung "Napola" steht f√ľr "Nationalpolitische Erziehungsanstalt". An solchen Eliteschulen sollten Jungen zu nationalsozialistischen "F√ľhrerpers√∂nlichkeiten" erzogen werden, um dem Dritten Reich sp√§ter in der Verwaltung (als sogenannte "Gauleiter") und beim Milit√§r dienen zu k√∂nnen.¬†

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Aufgabe

zuk√ľnftige Eliten

Der Film "Napola" ist keine historische Dokumentation, sondern eine k√ľnstlerische Darstellung. Er basiert aber auf historischer Forschung und Originalquellen aus der damaligen Zeit, weswegen wir ihn hier wie eine historische Darstellung behandeln.

  1. Sieh dir den Trailer zum Film "Napola - Elite f√ľr den F√ľhrer" an. Beschreibe in eigenen Worten mit Hilfe der Aussagen der dargestellten Lehrer das Erziehungsideal der Nationalsozialisten.
  2. Wozu sollte die k√ľnftige Elite in der Lage sein und welche Gebiete sollte sie eines Tages beherrschen?
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Aufgabe

Vorahnungen

  1. Erkläre an einem Beispiel aus dem Unterkapitel "Weltmachtfantasien", dass die Welteroberungspläne der Nationalsozialisten sich schon vor Ausbruch des Krieges in ihrer Politik abzeichneten.
  2. Finde Gr√ľnde daf√ľr, dass viele Zeitgenossen Hitlers kriegerische Absichten bis zum Kriegsausbruch 1939 nicht sehen wollten oder zumindest nicht als zwangsl√§ufig betrachteten.

Zusammenfassung: Ziele der NS-Politik

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