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6.1 Aufnahmegebiet: 14 Millionen Vertriebene in den deutschen Besatzungszonen

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Urheber: Foto: Unbekannt

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_146-1977-124-30,_Berlin,_Fl%C3%BCchtlinge.jpg

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Fl├╝chtlinge in Berlin

6.1 Aufnahmegebiet: 14 Millionen Vertriebene in den deutschen Besatzungszonen

Die Ankunft von 14 Millionen Fl├╝chtlingen konfrontierte die Menschen in den Besatzungszonen mit zahlreichen Herausforderungen. Es gab keine Regierung, keine H├Ąuser und keine Arbeit, viele Menschen waren im Krieg verschollen oder gefallen.┬á Die Vertriebenen hatten meist alles verloren. Sie bekamen Hilfe von Kirchen, organisierten sich in Verb├Ąnden und gr├╝ndeten Parteien. Lass uns die Stationen einmal genauer betrachten!

1. Ankunft in Deutschland

Fr├╝her hatten die Menschen kein Internet, sondern konnten Nachrichten im Kino sehen. Dort lief die "Neue Deutsche Wochenschau", eine Art Tagesschau f├╝r die ganze Woche. Schau dir einen Ausschnitt an!

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Fl├╝chtlinge in Deutschland | Die Wochenschau M├Ąrz 1950 | Real Stories Deutschland
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https://www.youtube.com/watch?v=lCTwNwqwUqo

Neue Deutsche Wochenschau vom 07. M├Ąrz 1950.
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Ankunft in Deutschland

Die Besatzungsm├Ąchte versuchten, die Vertriebenen zu organisieren. Zun├Ąchst sollten sie in Lagern gesammelt und dann ├╝ber Deutschland verteilt werden. Dies funktionierte am Anfang nur begrenzt: Manch Vertriebener zog auf eigene Faust weiter oder wurde im Chaos nach dem Krieg vergessen. Mit dem R├╝ckgang der Vertriebenenzahlen und der Gr├╝ndung der Bundesrepublik begann das System besser zu funktionieren.

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Schleswig-Holstein, Meldorf.- Ankunft von Fl├╝chtlingen / Vertriebenen aus Ostpreu├čen
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Urheber: Bundesarchiv

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_146-1987-058-09,_Meldorf,_Ankunft_von_Fl%C3%BCchtlingen.jpg

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Vertriebene aus Ostpreu├čen kommen 1945 in Meldorf (Schleswig-Holstein) an.

Fl├╝chtlingskinder. Bild aus dem Bundesarchiv.
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Urheber: Unbekannt/ Bundesarchiv

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_183-2003-0703-500,_R%C3%BCckf%C3%BChrung_deutscher_Kinder_aus_Polen.jpg

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Vertriebene Kinder aus Preu├čen nach ihrer Ankunft 1948.

Grenzdurchgangslager Friedland.- Ansicht des Lagers mit Baracken / Unterk├╝nften
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Urheber: Steiner, Egon

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F005100-0011A,_Lager_Friedland,_Lager_mit_Baracken.jpg

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Das Grenzdurchgangslager bei Friedland. Dies war die erste Unterkunft f├╝r Vertriebene, sp├Ąter auch f├╝r Fl├╝chtlinge aus dem Osten. Das Foto stammt aus dem Jahr 1958.

Bayern, Hof Moschendorf, Fl├╝chtlingslager
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Urheber: Berg, Erik R.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-2004-0100,_Bayern,_Hof_Moschendorf,_Fl%C3%BCchtlingslager.jpg?uselang=d

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Familie in ihrer Unterkunft im Fl├╝chtlingslager "Hof Moschendorf" in Bayern, nach 1945.

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Urheber: U.S. Army

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Russian_DPs_at_Trier-Petrisberg_1945.jpg

PD

Russische DPs in einer Trierer Barrake 1945.

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Urheber: No 5 Army Film & Photographic Unit, Mapham J (Sgt)

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Displaced_Persons_and_Refugees_in_Germany_BU6643.jpg

PD

Vertriebene und DPs werden 1945 aus einem britischen Lager in Hamburg ├╝ber Deutschland verteilt oder in ihre Heimat zur├╝ckgebracht.

Ausweis f├╝r Vertriebene und Fl├╝chtlinge der Gruppe A, Vorder- und R├╝ckseite
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Urheber: Landkreis Celle

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fl%C3%BCchtlingsausweis_A.jpg

PD

Fl├╝chtlingsausweis (Gruppe A, 1955) aus Niedersachsen. Er war f├╝r Heimatvertriebene gedacht.

Zwei Fl├╝chtlingsausweise der Gruppe B; Vor- u. R├╝ckseite
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Urheber: unbekannt

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fl%C3%BCchtlingsausweis_B.jpg

PD

Fl├╝chtlingsausweis (Gruppe B, 1949) aus Niedersachsen. Er war f├╝r Binnenvertriebene gedacht.

Ausweis f├╝r Vertriebene und Fl├╝chtlinge der Bundesrepublik Deutschland
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Urheber: Land Hessen

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ausweis_f%C3%BCr_Vertiebene_und_Fl%C3%BCchtlinge_C_Vor-_R%C3%BCckseite.jpg

PD

Fl├╝chtlingsausweis (Gruppe C, 1949) aus Hessen. Er war f├╝r Fl├╝chtlinge aus der SBZ/DDR gedacht.

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Merkkasten

Displaced Persons

Rhineland Campaign 1945 DP beeing dusted with DDT
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Urheber: Earl F. Ziemke: The U.S. Army in the Occupation of Germany, 1944ÔÇô1946. U.S. Army Center of Military History, 1975 (Unbekannt)

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rhineland_Campaign_1945_DP_beeing_dusted_with_DDT.jpg

PD

Kampagne im Rheinland 1945: Eine "Displaced Person" wird mit dem Sch├Ądlingsmittel DDT bespr├╝ht.

Die Ankunft in Deutschland war f├╝r viele Beteiligte eine besondere Herausforderung: Nach der Ankunft in einem Lager wurden viele zun├Ąchst auf provisorische Unterk├╝nfte verteilt. Ein besonderes Ph├Ąnomen stellten dabei die sogenannten Displaced Persons (DP) dar, was als "Personen am falschen Ort" ├╝bersetzt werden kann. Gemeint waren damit alle Menschen, die w├Ąhrend des Holocaust oder des Krieges als (Zwangs-)Arbeiter, Soldaten oder Kriegsgefangene aus ihrer Heimat fortmussten und mit dem Ende des Krieges in einem fremden Ort auf sich alleine gestellt waren.

Die DPs waren dadurch besonders auf die Besatzungsm├Ąchte angewiesen. Oft lebten sie gerade in den ersten Jahren nach Ende des Krieges in Fl├╝chtlingslagern, viele versuchten, in ihre Heimat zur├╝ckzukehren (Repatriierung). Da die R├╝ckkehr aber nicht immer m├Âglich war - z. B. erkannten einige Staaten diese Menschen nicht (mehr) als Angeh├Ârige an - gab es auch zahlreiche Staatenlose unter ihnen. Viele siedelten sich sp├Ąter in den USA, Kanada oder Gro├čbritannien an, andere blieben in Deutschland.

Wolfgang Jacobmeyer, Die Displaced Persons (DPs), in: Rainer Schulze et al. (Hrsg.), Fl├╝chtlinge und Vertriebene in der westdeutschen Nachkriegsgeschichte. (= Quellen und Untersuchungen zur Geschichte Niedersachsens nach 1945, Bd. 4), Hildesheim 1987, S. 175-180.

Bundesministerium f├╝r Vertriebene, Vertriebene ÔÇô Fl├╝chtlinge ÔÇô Kriegsgefangene ÔÇô Heimatlose Ausl├Ąnder. 1949-1952. Bonn 1953.

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Barbara Kraft: Nicht willkommen
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https://www.youtube.com/watch?v=QPM6MR6n6tA&t=102s

Interview mit der Vertriebenen Barbara Kraft ├╝ber ihre Ankunft in Deutschland.
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Kreativaufgabe

Schreibe einen Tagebucheintrag!

Schreibe einen ausgedachten Tagebucheintrag: Stell dir vor, du bist eine vertriebene Person und kommst gerade in der neuen Heimat an.

Bedenke dabei folgende Fragen:

  • Was hast du erlebt?
  • Wie f├╝hlst du dich?
  • Was erwartest du?

Du kannst daf├╝r auch die Materialien in Kapitel 5.5 nutzen.

2. Vertriebene in den Zonen

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In Deutschland galten zahlreiche unterschiedliche Regeln, da jede Besatzungsmacht Probleme auf ihre Art l├Âsen wollte. Au├čerdem kamen nicht ├╝berall gleich viele Vertriebene an ÔÇô die meisten verschlug es in die sowjetische und britische Besatzungszone, beinahe niemand gelangte in die franz├Âsische Zone. Kannst du dir vorstellen, warum?

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┬ę Digitale Lernwelten GmbH. Zur Verwendung im Unterricht freigegeben.

3. Gesellschaft, Kirchen und Vertriebene

Die Vertriebenen hatten ihren Besitz zur├╝cklassen m├╝ssen, Familien waren auf der Flucht zerrissen worden und viele hofften darauf, wieder in ihre alte Heimat zur├╝ckkehren zu k├Ânnen. Die Ank├Âmmlinge waren auch keine einheitliche Gruppe: Neben den Menschen, die seit Generationen in so unterschiedlichen Regionen wie Preu├čen, dem Sudetenland oder Jugoslawien lebten, gab es auch solche, die erst seit wenigen Jahren als Soldaten oder Kolonisten in die Gebiete gezogen waren. Gleich nach der Ankunft begannen sie sich zu organisieren.

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┬ę Digitale Lernwelten GmbH. Zur Verwendung im Unterricht freigegeben.

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Darstellung

Kirche und Vertreibung

Kirchen

Die deutschen Kirchen waren ein wichtiger Teil der Nachkriegsgesellschaft. Im Umgang mit den Vertriebenen spielten sie in fast jedem Bereich eine gro├če Rolle: Bei der direkten Hilfe, als Versammlungsort und in der Politik ÔÇô obwohl die Vertreibung auch sie hart traf.

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┬ę Digitale Lernwelten GmbH. Zur Verwendung im Unterricht freigegeben.

Adrian Kinzig

Rainer Bendel: Vertriebene finden Heimat in der Kirche. Integrationsprozesse im geteilten Deutschland nach 1945. K├Âln, 2008.

Rainer Bendel, Die kirchliche Integration der Vertriebenen im S├╝dwesten nach 1945. M├╝nster, 2010.

Marco Eberhard: Die Pastoral im Landkapitel Neckarsulm 1945-1949. Die Heimatvertriebenen als Indikatoren neuer Aufgaben. K├Âln, 2019.

Nadine Eckert: Die Geschichte des Kirchlichen Suchdienstes und ihr Abbild im Bundesarchiv. Bayreuth, 2017. https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Publikationen/Aufsaetze/suchdienste-p2-wagner.pdf?__blob=publicationFile [19.05.2022]

Andreas Thüsing et al.: "Umsiedler" in Sachsen: Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen 1945-52. Eine Quellensammlung. Berlin, 2005, S. 291-332.

Eva Wagner: Die Nutzung der Heimatortskarteien des Kirchlichen Suchdienstes in der Genealogie. Bayreuth, 2017. https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Publikationen/Aufsaetze/suchdienste-p1-eckert.pdf?__blob=publicationFile [19.05.2022]

Dorothea Wendebourg: Die Evangelische Kirche in Deutschland und die vertriebenen Ostkirchen. In: Zeitschrift f├╝r Theologie und Kirche 108/1, 2011, S. 16-49.

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Aufgabe

Welche Br├Ąuche hast du?

  1. Z├Ąhle Br├Ąuche, Hobbys und Feste auf, die du magst und machst. Ist etwas typisch f├╝r deine Gegend oder Familie?
  2. Schreibe deine ├ťberlegungen in die Tabelle: Auf der einen Seite steht alles, was du alleine machen kannst, auf der anderen alles, wozu du andere Menschen brauchst.
  3. Tausche dich mit deinen Freunden aus und diskutiert, ob ihr eure Br├Ąuche auch woanders feiern w├╝rdet.

4. Die Parteien und die Vertriebenen

Es ist nicht leicht zu verstehen, welchen Einfluss die Vertriebenen auf die noch junge Bundesrepublik hatten, besonders auf die Parteien. Von den 50 Millionen Einwohnern in Westdeutschland 1950 waren knapp 8 Millionen vertrieben worden, das waren ├╝ber 16 Prozent! Hier siehst du eine Auswahl an Wahlplakaten, die sich an Vertriebene richteten.

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Darstellung

Die Parteien und die Vertriebenen

Aufgrund ihrer hohen Zahl warben viele Parteien aktiv um die Vertriebenen: Fl├╝chtlingsarbeitsgemeinschaften gab es in jeder Partei und ├╝ber Fl├╝chtlingswahlkreise wurde vor der Bundestagswahl 1949 diskutiert. Die Besatzungsm├Ąchte verboten au├čerdem den Vertriebenenverb├Ąnden die Gr├╝ndung eigener Parteien auf Landes- oder Bundesebene ("Koalitionsverbot"); sie f├╝rchteten, dass diese Rache f├╝r die Vertreibung fordern w├╝rden. Dieses Verbot hatte einen gro├čen Effekt auf die Parteibildung und die politische Organisation der Fl├╝chtlinge, die nun auf Partner f├╝r ihre Anliegen angewiesen waren.

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┬ę Digitale Lernwelten GmbH. Zur Verwendung im Unterricht freigegeben.

Adrian Kinzig

Hans Woller, Die Loritz Partei. Geschichte, Struktur und Politik der wirtschaftlichen Aufbau-Vereinigung (WAV) 1945-1955 (= Studien zur Zeitgeschichte, Bd. 19), Stuttgart, 1982.

Ute Schmidt:┬áChristlich Demokratische Union Deutschlands. In Richard St├Âss (Hrsg.): Parteienhandbuch. Die Parteien der Bundesrepublik Deutschland 1945-1980, Bd. 1, Wiesbaden, 1986, S. 490-660.

Lisa Rohwedder: Manifeste als Tabubruch und Diskussionsansto├č. ÔÇ×T├╝binger Memorandum" und┬áÔÇ×Osterdenkschrift". In Johanna Klatt und Robert Lorenz (Hrsg.): Manifeste: Geschichte und Gegenwart des politischen Appels, G├Âttingen, 2010, S. 229-254.

mit Adenauer f├╝r den Frieden, die Freiheit und die Einheit Deutschlands darum CDU 1949
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Urheber: Archiv f├╝r Christlich-Demokratische Politik (ACDP)

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:CDU_Wahlkampfplakat_-_kaspl001.JPG

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Wahlplakat der Christlich-Demokratischen Union (CDU) f├╝r die Bundestagswahl 1949. Sie trat ├╝berall au├čer in Bayern an.

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https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Wahlplakat_SPD_1949_Schlesier.jpg

PD

Wahlplakat der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) f├╝r die Bundestagswahl 1949.

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Urheber: Landesarchiv Baden-W├╝rttemberg

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/LOZTYML7LTRDSQQ62OQFEUIKHVBZBM6S

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Wahlplakat des Gesamtdeutschen Blocks/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (GB/BHE) anl├Ąsslich der Bundestagswahl 1953.

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Aufgabe

Welche Partei will was?

Zahlreiche Parteien warben um die Vertriebenen. Doch welche Partei bot was an?

  1. Beschreibe ein Wahlplakat. Begr├╝nde, weshalb du dieses Wahlplakat gew├Ąhlt hast.
  2. Deute den Inhalt. Kann die Botschaft in einem Satz ausgedr├╝ckt werden?
  3. Nimm Stellung zu den Zielen der Partei.

Weitere Informationen zu den Parteien und ihrem Verh├Ąltnis zu den Vertriebenen findest du im Kasten unten.

5. Die Vertriebenen und die junge Bundesrepublik

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W├Ąhrend der Besatzungszeit waren zahlreiche Gesetze und Regelungen erlassen worden. So wurden beispielsweise die Vertriebenen ├╝ber ganz Deutschland verteilt, um nicht alle Menschen an einem Ort zu haben. Au├čerdem wurden ÔÇ×Zuzugsbestimmungen" erlassen, die die Personenfreiz├╝gigkeit stark einschr├Ąnkten. Nach Gr├╝ndung der Bundesrepublik wurden die Bestimmungen rasch aufgehoben. Hier siehst du den Antrag dazu im Bundestag:

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Quelle

Auszug aus dem Parlamentsprotokoll: Aufhebung der Zuzugsbestimmungen

Auszug aus dem Sitzungsprotokoll des Bundestages

1. Legislatur, 30. Sitzung, 25. Januar 1950

Beratung des M├╝ndlichen Berichts des Ausschusses f├╝r Angelegenheiten der inneren Verwaltung ├╝ber den Antrag der Abgeordneten Dr. Ott und Genossen betreffend Beseitigung der Zuzugsbestimmungen (Drucksachen Nr. 383 und 50).

Dr. Ott (Parteilos): Herr Pr├Ąsident! Meine Damen und Herren! Das Los Millionen Heimatvertriebener, Fliegergesch├Ądigter und Heimkehrer hat mich bewogen, diesen Antrag zu stellen.

Das Abkommen von Potsdam und Jalta war in seinen Folgen so verheerend, da├č die ungl├╝ckseligen Zuzugsbestimmungen die H├Ąrten dieses Abkommens noch vermehrten. Man mu├č bedenken, da├č Orts- und Stadtgemeinschaften gesprengt, da├č ganze Familien zerrissen wurden. Arbeitsf├Ąhige M├Ąnner wurden in das Innere der L├Ąnder verschleppt, M├╝tter wurden von ihren S├Âhnen und T├Âchtern getrennt, in die verschiedenen Zonen Deutschlands verschickt, und dort wurden sie ohne Unterschied des Berufs abgeladen, ohne nur irgendwie darauf R├╝cksicht zu nehmen, ob sie Akademiker oder landwirtschaftlicher Arbeiter waren; sie kamen an und wurden dort einfach se├čhaft gemacht. Professoren bekamen keinen Arbeitsplatz, Lehrer bekamen keinen, landwirtschaftliche Arbeiter mu├čten sich in St├Ądten niederlassen, suchten nach Besch├Ąftigung; sie fanden keine. Nun ging die Suche los. Erst einmal wollten, wie es selbstverst├Ąndliches Naturgef├╝hl ist, die V├Ąter, die M├╝tter wieder zu ihren Familienangeh├Ârigen, soweit sie ├╝berhaupt noch hier waren; Heimkehrer kamen heim, sie mu├čten sich irgendwo in irgendeine Stadt entlassen lassen und haben dort am Bestimmungsort erst erfahren, da├č die Angeh├Ârigen da und dort sind; sie konnten nicht hin. Warum? Weil das die Zuzugsbestimmungen verhinderten! Menschen, die Arbeit, die Wohnung gefunden hatten, sie konnten nicht hin, weil das die Zuzugsbestimmungen verhinderten. Ja, es wollten sich ganze Betriebe, zum Beispiel in Bayern, in St├Ądten niederlassen; sie bekamen keine Genehmigung, weil man f├╝rchtete, es w├╝rden zuviel Menschen in diese St├Ądte kommen. Die Zuzugsbestimmungen lie├čen es nicht zu, obwohl dort auch der einheimischen Bev├Âlkerung dadurch Arbeitsm├Âglichkeiten gegeben worden w├Ąren. Kurz und gut: diese Zuzugsbestimmungen und dazu noch das sture Verhalten der ausf├╝hrenden Organe haben das Ungl├╝ck dieser Millionen von Menschen nur noch vermehrt.

Es w├Ąre h├Âchste Zeit, da├č nach 5 Jahren endlich einmal diese ungl├╝ckseligen Bestimmungen fallen w├╝rden. Ich vertrete die Ansicht, da├č durchaus kein Wirrwarr entstehen, da├č durchaus keine, sagen wir einmal, ├ťberstr├Âmung von St├Ądten erfolgen w├╝rde; denn das w├╝rde schon durch die Wohnungs├Ąmter verhindert werden. Wenn sich heute jemand irgendwo niederl├Ą├čt, wo er Arbeit und Brot gefunden hat, wird er nicht irgendwoanders hinziehen, wo er keine Wohnung und keine Arbeitsm├Âglichkeit hat. Wenn aber jemand auf Arbeitsuche ist und irgendwo Wohnung und Arbeit findet, dann sollte man es ihm nicht durch sogenannte Zuzugsbestimmungen erschweren, da├č er sich dort niederlassen kann. Nicht in einzelnen, sondern in sehr vielen F├Ąllen sind Unternehmer zu mir gekommen und haben mich gebeten, ich m├Âchte mich daf├╝r einsetzen, da├č sich die Arbeitsuchenden, die die Unternehmer so notwendig gebraucht h├Ątten, insbesondere Facharbeiter, in ihrer Stadt niederlassen k├Ânnen. An den sturen Zuzugsbestimmungen war das gescheitert.

Man fragt zum Beispiel nach Landarbeitern. Ich habe selbst hier im Hause geh├Ârt, wie gro├č der Mangel an landwirtschaftlichen Arbeitskr├Ąften ist. Ich habe Fl├╝chtlingen, Heimatvertriebenen usw. Posten in landwirtschaftlichen Betrieben verschafft; aber die Polizei ist gekommen und hat sie ihres Postens wieder verwiesen, weil die Zuzugsbestimmungen das nicht zulassen w├╝rden. Ich glaube, dieser Zustand ist auf die Dauer wirklich unhaltbar. Ich habe mich deshalb im Ausschu├č mit der Auffassung meines Vorredners einverstanden erkl├Ąrt, da├č endlich, und zwar baldigst gesetzliche Bestimmungen kommen, die diesem ungl├╝ckseligen Zustand ein Ende bereiten, damit jeder wieder frei dorthin ziehen kann, wo er Wohnung und Arbeit gefunden hat, und damit die Familienangeh├Ârigen wieder zusammenfinden k├Ânnen.

Dazu noch ein kurzes Wort. Ich kenne F├Ąlle, da├č M├╝tter zum Beispiel aus Bayern nach W├╝rttemberg kommen wollten. Sie k├Ânnen alleinstehend von ihrer kargen Rente nicht leben; sie w├╝rden aber eine Existenz haben, wenn sie zu ihren S├Âhnen oder T├Âchtern ziehen k├Ânnten, in deren Haushalt sie ihren Lebensabend verbringen w├╝rden. Sie konnten es nicht, weil diese ├╝berholten Zuzugsbestimmungen das verhinderten. Schon aus diesem Grunde, aus Gr├╝nden der Menschlichkeit, bitte ich das Hohe Haus, alles daran zu setzen, damit diese unvern├╝nftigen ÔÇö ich nehme da kein Wort zur├╝ck ÔÇö und in der Auswirkung so unheilvollen Zuzugsbestimmungen endlich fallen.

Selbstverst├Ąndlich m├╝├čten da neue Weisungen gegeben und Unterschiede zwischen den Personen, die als Heimatvertriebene, als Fliegergesch├Ądigte, als Wohnungsvertriebene, Heimkehrer usw. bereits im Bundesgebiet wohnen, und Fl├╝chtlingen, die aus der Ostzone kommen, gemacht werden. Ich wei├č ganz genau, da├č diese Menschen nicht auf einmal in Einzelwohnungen untergebracht werden k├Ânnen. Man soll diese Menschen also vor├╝bergehend in Lagern unterbringen, bis sich eine andere M├Âglichkeit ergibt. Ferner m├╝├čten auch f├╝r die Volksdeutschen, die noch in den ├Âstlichen L├Ąndern als Sklavenarbeiter bleiben m├╝ssen, Bestimmungen getroffen werden.

Ich bitte deshalb, mit meinem Antrag in der Weise, wie der Ausschu├č entschieden hat, verfahren zu wollen, und ich bitte vor allem, da├č sich das Ministerium der Ausgewiesenen wirklich baldigst dieser ungl├╝ckseligen Menschen annehmen und diesen ohnehin mehr als hart gestraften Menschen ihr Los erleichtern m├Âge, indem endlich wenigstens die Familienangeh├Ârigen zusammen finden und, wenn dies noch m├Âglich w├Ąre, vielleicht auch Dorfgemeinschaften und Stadtgemeinschaften wieder zusammenkommen k├Ânnten.

Dies war mein Antrag.

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Merkkasten

Franz Ott

Politische Arbeit leisteten viele unterschiedliche Menschen, deren Lebenslauf oft voller Brüche und Widersprüche war. Franz Ott war eine dieser Personen: Selbst vertrieben versuchte er im ersten Bundestag der Bundesrepublik die Heimatvertriebenen zu vertreten. Hier soll sein Lebenslauf exemplarisch vorgestellt werden.

Franz Ott wurde┬áam 2. M├Ąrz 1910 in Ottenreuth (Ot├şn) als Sohn eines Schmieds geboren. Das Dorf im sp├Ąteren Sudetenland,┬áauf halber Strecke zwischen N├╝rnberg und Prag gelegen, geh├Ârte damals zu ├ľsterreich-Ungarn und kam 1919 an Tschechien. Ott ging auf ein Gymnasium und begann 1930 ein Studium der katholischen Theologie in Prag, arbeitete ab 1935 kurz als Kaplan, bevor er 1936/37 den Wehrdienst in der tschechischen Armee ableisten musste. Danach, er war wieder Kaplan, promovierte er 1937, bevor er vor politischen Unruhen in das Deutsche Reich floh.

Dort schloss er sich als Sanit├Ąter dem Sudetendeutschen Freikorps an: Dieses war der NSDAP und der Sudetendeutschen Partei (SdP) verbunden und an der Destabilisierung und Annektierung des Sudetenlandes beteiligt. Nach der Annektierung wurde das Korps in die SA integriert. Die Rolle von Ott w├Ąhrend der Annektierung ist unklar; bekannt ist, dass er 1938 nach Rothau zur├╝ckkehrte, zun├Ąchst wieder als Kaplan, sp├Ąter als Lehrer. W├Ąhrend der Herrschaft der NSDAP sollte der Einfluss der katholischen Kirche auf die Schulen reduziert werden und Ott, er war weiterhin Priester, verlor die Lehrerlaubnis. Daraufhin ging er nach Prag, wo er ab 1940 Deutsch, Geschichte und Philosophie studierte. W├Ąhrenddessen arbeitete er bei der Kameradschaft "Prinz Eugen" des Nationalsozialistischen Studentenbundes. 1942 ging er als Sanit├Ąter in den Krieg an die Ostfront und kam nach der Niederlage Deutschlands in ein Lager in Tschechien, bevor er nach Bayern ausgewiesen wurde.

In Regensburg versuchte er nach 1945 wieder als Priester zu arbeiten, wurde jedoch als Apostat (Abtr├╝nniger vom Glauben) 1947 entlassen. Er zog weiter und gelangte 1947 schlie├člich nach Esslingen, wo viele Sudetendeutsche lebten. Er arbeitete als Vikar in der katholischen Gemeinde und engagierte sich in der Vertriebenengruppe ÔÇ×Notgemeinschaft Baden-W├╝rttemberg". Diese versuchte 1949 als politische Partei anerkannt zu werden, bekam jedoch keine Lizenz; alle Kandidaten mussten deshalb in den Wahlkreisen einzeln antreten. Ott lies sich aufstellen, was zu einer erneuten Suspendierung durch die katholische Kirche f├╝hrte: Der Bischof hatte politische Arbeit nur in einer lizenzierten Partei erlaubt. Bei der Wahl konnte Ott sich dennoch auf die Unterst├╝tzung der Katholiken in Esslingen verlassen und gewann als nur einer von drei unabh├Ąngigen Kandidaten in Deutschland einen Wahlkreis.

Im Bundestag war Ott damit einer von vielen fraktionslosen Abgeordneten: Wie andere Politiker, die den Vertriebenenverb├Ąnden nahestanden, schloss er sich der Fraktion des WAV an und wechselte, wie viele, in die Fraktion der neu gegr├╝ndeten BHE/DG ÔÇô die er schon 1952 wieder verlie├č, um Gast bei der Fraktion der Deutschen Partei (DP) zu werden. Trotz dieser Br├╝che blieb eine Konstante, n├Ąmlich seine Bem├╝hung um die Vertriebenen: Er setzte sich f├╝r den sozialen Wohnungsbau ein und schrieb den Entwurf f├╝r die Aufhebung der Zuzugsbestimmungen, hielt aber auch an den verlorenen Gebieten fest, was sich in seinen Bem├╝hungen um die Anerkennung des gesamten Deutschlandliedes als Nationalhymne zeigt.

1952 endete seine politische Karriere in einem Skandal: Er hatte telefonisch Frauen bel├Ąstigt und war von der Polizei gefasst worden. Dies f├╝hrte zu seinem Ausschluss aus der DP-Fraktion. Zur Bundestagswahl 1953 trat er nicht wieder an, sondern bem├╝hte sich wieder um eine Stelle innerhalb der katholischen Kirche. Diese fand er in Aschaffenburg, wo er den Rest seines Lebens als Geistlicher und Lehrer f├╝r Religion wirkte. Zeitlebens setzte er sich weiter f├╝r soziale Belange ein: 1963 ├╝bernahm er den Vorsitz des Kolpingwerkes Aschaffenburg, einem katholischen Sozialverband. 1989 erlangte er schlie├člich die p├Ąpstliche Ehrenw├╝rde eines Monsignore. Franz Ott starb am┬á13. August 1998 in W├╝rzburg.

ÔÇ×Prediger in der W├╝ste", in: Der Spiegel: 41, 1949, http://www.spiegel.de/spiegel/prinheutet/d-44438500.html [17. 05. 2022].

ÔÇ×Um Knopf und Kragen", in: Der Spiegel: 43, 1963,┬áhttps://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46172459.html [17. 05. 2022].

ÔÇ×Franz Ott", in: Der Spiegel: 44, 1963, https://www.spiegel.de/politik/franz-ott-a-a0c7bb81-0002-0001-0000-000046172579 [18. 05. 2022]

Bendel, Rainer: Vertriebene finden Heimat in der Kirche.┬áIntegrationsprozesse im geteilten Deutschland nach 1945. K├Âln, 2008, S. 103.

Christian Rilling: F├╝r die ÔÇ×├ärmsten der ArmenÔÇť? Die Wahl von Dr. Franz Ott zum ersten direkt gew├Ąhlten Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis Esslingen am 14. August 1949. In: Esslinger Studien: 43, 2004, S. 197ÔÇô237.

Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949ÔÇô2002. M├╝nchen, 2002, S. 626.

Tobias Weger: ÔÇ×VolkstumskampfÔÇť ohne Ende? Sudetendeutsche Organisationen, 1945ÔÇô1955. Frankfurt am Main, 2008, S. 617.

Bischof von W├╝rzburg: Direktorium des Bistums W├╝rzburg 2021/2022. M├╝nsterschwarzach, 2021, S. 145.

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Aufgabe

Vor welchen Herausforderungen stand die junge Bundesrepublik?

Anders als 1950 haben wir heute alle ein Handy, mit dem wir unsere Meinung teilen k├Ânnen. Doch was h├Ąttest Du im Jahr 1950 geschrieben? Versuche dich einmal in die Menschen hineinzuversetzen!

  1. Entwirf einen Post f├╝r ein soziales Medium deiner Wahl (TikTok, Instagram etc.), als ob heute das Jahr 1950 w├Ąre. Nutze daf├╝r auch die Quelle 15.
  1. Erl├Ąutere, was die Vorteile, aber auch die Nachteile bei dem von dir gew├Ąhlten Medium sind. L├Ąsst sich deine Botschaft mit Hashtags versehen?
  2. Zeige einem Partner oder einer Gruppe deinen Post und sieh dir andere an. Vergleicht Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Zusammenfassung: Aufnahmegebiet: 14 Millionen Vertriebene in den deutschen Besatzungszonen

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